Schwedisch Lappland

17.-23.7.25
Km 3492
Von Kokkolaforsen am Torniojoki über Paläng nach Pitea

Tschüss Finnland, hallo Schweden 

Seitdem ich in Lappland bin, ist Hochsommer mit Temperaturen um die 28-30 Grad angesagt. 
Ich schleppe eine Gasflasche für kalte Temperaturen, die es hier im Sommer auch gerne mal geben soll, mit mir rum. 😵‍💫 
Die hohen Temperaturen haben dann auch dazu geführt, dass die Rentiere in die höher gelegenen Gebiete und Wälder entfleucht sind und ich keins mehr gesehen habe.


Plane eine Reise und sie zeigt dir ihren Weg
Eigentlich wollte ich endlich mal wild campen. Es gab einen Platz mit Schutzhütten und einer Sauna, der von den Dorfbewohnern bereitgestellt wird. Kostet nichts, spenden zum Erhalt sind aber gerne gesehen. 
Es war jedoch so heiß, der Weg dorthin hätte über 20 km bergan auf Schotterwegen geführt. Per Zufall sah ich dann das Hinweisschild zu "Madlens mysiga B&B". Dem bin ich gefolgt und Bingo! 
So ein toller Ort, so wunderbare und herzliche Menschen. 
Entschluss gefasst, hier bleibe ich die Nacht. Das Zelt blieb eingepackt, denn just an diesem Tag ist der Heuboden zum Schlafen fertig geworden. Habe ich natürlich ausprobiert 😊


"Reise nicht schneller, als deine Seele fliegen kann"
Ich weiß nicht mehr, von wem dieses Zitat stammt,  aber für mich trifft es zu. Fast jeden Tag woanders das Zelt aufschlagen und sich neu orientieren. Während des Fahrens strömen so viele Eindrücke, Gerüche, Geräusche und Farben auf dich ein, dass du abends einfach platt bist. Der Arbeitsspeicher ist voll, so formulierte es ein anderer Reiseradler treffend. 
So wurde dann aus einer Nacht gleich vier Nächte im Heu. Ich  genoss diese Tage in vollen Zügen beim Streichen der Stuga, Schwimmen im See, tollem Frühstück mit selbstgebackenen Brot, Klönen am Lagerfeuer, genießen von Elchburgern und schweizerischem Käsefondue und Lesen im Heu. Das war der richtige Ort mit den richtigen Menschen zur rechten Zeit.
Nach einer sehr herzlichen Verabschiedung rollte ich wieder weiter 

Wette eingelöst
N 65* 54,07 E 022* 39,00
Sönke und Liska, in der Galerie ist es. Das Foto von der gelben Tonne und meinem Fahrrad.
Die gelbe Posttonne markiert den nördlichsten Punkt der Ostsee in Töre Hamn. 

Wild campen light
Ich hatte schon mehrere Anläufe genommen, wild zu campen. In Finnland erzählte mir ein Biker, dass er an einem See, direkt neben dem E10 einen Bären gesehen hat. Dann ein paar Tage später, an einem tollen Platz direkt am Strand, erzählt ein Finne, dass er einen Wolf gesehen hat. Na, toll. 
Jetzt fand ich einen Platz am Waldrand mit einer Stuga, die man sogar abschließen konnte. Ja, was soll ich sagen. Bin weder vom Bär gefressen, vom Wolf aufgeschreckt, noch von Menschen genervt worden.  😉 
Es war aber so heiß darin (Fenster könnte ich nicht aufmachen, sonst hätten die Mücken hemmungslos ngslos zuschlagen können), dass ich schon um drei Uhr weiter bin.

 

Impressionen aus Schwedisch Lappland

Erste Eindrücke

Meine Traumreise, meine Auf's und Ab's

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