
Teil 2
Swinemünde - Gdynia
Dieser Teil führt duch die wunderschöne Küstenlandschaft von Polen.
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Rückschau Polen
8 Tage Polen - eine kleine Rückschau
Alle Menschen, die ich getroffen habe waren super nett, zugewandund hilfsbereit. Ob ich nun an die Brust gedrückt und ab geknutscht worden bin, doch noch ein Zimmer in einem im Umbau befindlichen Ferienhaus bekam oder Kaffee ans Zelt bekommen habe. Ich habe mich sicher und wohl gefühlt.
⚡🤔Besonders zwischen Swinemünde und Rowy wird wie verrückt jeder Meter, der nicht Naturschutzgebiet ist, zugebaut. Von riesigen Hotel- und Appartementanlagen bis hin zu Tinyhäusern und Blockhütten.
👍👍👍 -Der Eurovelo ist exzellent ausgeschildert, hätte ohne Navi fahren können
- super rucksichtsvolle Autofahrer, halten schon, bevor du weißt, dass du über die Straße willst
- was die Barrierefreiheit angeht, ist Polen und meilenweit voraus, Behindertenparkplätze in knallig blau direkt vor den Eingängen, alles für Rollifahrer zugänglich und die Gehwege und sehr viele Wanderwege für Menschen mit Sehbehinderung präpariert.
- die Strände!!!! Himmlisch, besonders der bei Karwia
‼️Die Saison beginnt erst Mitte Juni, daher hatten nur ca. Ein Viertel der Campingplätze auf. Für Womos wäre es kein Problem gewesen..

Berichte
Seit fast einer Woche unterwegs, gefühlt bin ich gerade erst gestartet.
Zeit für meine ersten Zeilen:
Losgefahren nach einem wunderbaren Tag mit der Familie, die mich an meinen Startpunkt nach Stralsund gebracht hat, bin ich von der dortigen DJH gestartet. Habe als Andenken auch gleich meine Bluse dort gelassen.
Der Tag war wunderbar und die Strecke hat vorweggenommen, was mich wohl im Laufe der Zeit erwarten wird: Kopfsteinpflaster, Schotterwege, Betonplattenwege, Landstraße, Waldwege, tiefer Sand (wer sein Fahrrad liebt, der schiebt) und biestige Steigungen von 18 Prozent. Die Abfahrten von 18 Prozent könnte ich leider nicht voll genießen, der Boden war dann doch zu unwegsam.
Inzwischen bin ich 140 km vor Danzig. Sitze im Windschatten in der Sonne und lass mich durchwärmen. Die Temperaturen sind dann doch etwas frisch. Hat den Vorteil, dass die Satteltaschen leerer sind, da ich alles anhabe.
An Kontakt mangelt es mir bisher auch nicht, Reiseradler treffen sich immer. Und möcht ich mehr, brauche ich nur meine Straßenkarte auspacken und schwupps sind nette Menschen da, die mir Tipps geben möchten. Die Verständigung klappt mit Händen und Füßen hervorragend. Nutze ich den Google Übersetzer, werde ich gleich mit polnischen überschüttet. Sehr lustig. Dann bleib ich lieber bei Händen und Füßen.
Jetzt ist gleich die Sonne weg und ich werde ins Zelt krabbeln.
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Polen
Erste Eindrücke
Mein Abendessen an meinem Privatsteg. Als ich kam stürmte gleich die Campingdame auf mich zu, begrüßte mich mit einem Schmatzer, sagte ich könne hin wo ich wollte, bezahlt wird morgen und dann verschwand sie auch schon wieder😘
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Statt Fahrradfahren Relaxen am Strand von Rowy
Zwangspause
Wer hatte gesagt, sie wolle es langsam angehen lassen? Und dann gleich am ersten richtigen Tag der Tour über 100 km bei anspruchsvollem Terrain von sandigen Wegen bis hin zu 18 Prozent Steigungen. Die Quittung habe ich seid Mittwoch. Die Achillessehnen melden sich zu Wort. Morgens erstmal die cliets an den Schuhen nach hinten versetzt und den größten Teil ohne Klicksystem gefahren, dabei den Druck beim Treten rausgenommen. Hat gut funktioniert, keine Schmerzen mehr. Leider auf beiden Seiten Schwellungen an ansprechender Stelle. So wurde die Trinkflasche zum coldpack umfunktioniert. Bei der Kälte war das Wasser für diesen Zweck kalt genug. Jetzt kommt noch Voltaren zum Einsatz und die Kilometerleistung wird nach unten geschraubt. Die Entdeckung der Langsamkeit ist meine neue Herausforderung. Hurra! 🥴
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