Insel-Hopping

Samstag, 21.6.- Donnerstag, 26.6.

Kilometer mit Fahrrad: 345
Kilometer mit Fähren: 88 km (11 benutzte Fähren)
Geschwommen: 60 Züge (16 Grad sind mir deutlich zu kalt)

Aland hat mich lecker gemacht. Ich wollte mehr von diesem weltweit größten Archipel mit über 40.000 Inseln und Inselchen erradeln. Und es werden jedes Jahr mehr. Ja, die Erde ist im stetigem Wandel...
Also los zum Schären Hopping!
Es ging von Aland, der größten Insel, über Köker, Korpo, Houtskär, Iniö und Kustavi zu den äußersten Schären von Brändö.
Es ist eine eigene Welt in diesem Archipel. Köker hat mich begeistert. Nach jeder Anhöhe ein anderer Blick aufs türkisfarbend erscheinende Meer. Und  bei Sonnenschein sieht alles so strahlend aus: Sattes Grün der Felder, Wildblumen an den Rändern geben die Farbtupfer, roter Granit mit den unterschiedlichsten Moosen und Flechten besiedelt, niedriger Wacholder, Preiselbeeren in voller Blüte. Ich kann mich nicht satt sehen.
Mein alleine Unterwegssein begann mit einem soften Einstieg. Ich habe Heide, die wir während der Midsommerfeier kennengelernt haben, wiedergetroffen. Gemeinsam verbrachten wir die Zeit auf Köker. Verbrachten einen netten Abend in der gemütlichen Rezeption mit Campingplatzchef, Saisonkräften und dem örtlichen Fischer. Dieser lud uns zum Wein ein. Sein Angebot, uns mit dem Auto die Insel zu zeigen, lehnten wir lieber mit Verweis auf unsere Räder ab😁.
Hier habe ich auch den weltbesten Aland pannkaka gegessen. Zu meiner Freude hab ich das Rezept bekommen. Timo, ein gleichermaßen netter, lustiger wie verrückter Finne, der hier den Sommer verbringt, versorgte uns schon am Morgen mit selbst geräuchertem Fisch 🐟.
Brändö wäre bestimmt toll gewesen, wäre da nicht so ein trübes, nass kaltes Nebelgewaber gewesen. Das I- Tüpfelchen war der starke Wind. Beim Queren der vielen Brücken musste ich mich richtig seitlich gegen den Wind legen. Einmal hab ich nicht aufgepasst und der Windschatten eines Lasters hat mich ins Trudeln gebracht.
Highligh der Insel war die Sauna des Campingplatzes. Plätschern der See unter mir, prasseln des Regens über mir, knistern des Feuers im Ofen. Ich hatte da Stunden verbringen können.
Die Nacht war kurz, es hat dermaßen geregnet und gestürmt, dass ich Sorge hatte, mir fliegt das Außenzelt um die Ohren, da die Heringe nicht halten. Bei 2 cm Humusschicht und dann Fels und Geröll bekommt man die nicht tief rein. Ich bin inzwischen Expertin im Richten krummer Aluheringe 😅

Jetzt, beim Schreiben dieser Zeilen, habe ich das finnische Festland erreicht und knappe 1000 km liegen bis zur schwedischen Grenze vor mir.

Insel-Hopping

Erste Eindrücke

Meine Traumreise, meine Auf's und Ab's

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