Finnland
26.-29.6.
Kilometerstand: 2072,4 km
Woran erkennt man, dass man in Finnland ist? Wenn man keine Fähren mehr braucht, um auf die Inseln zu kommen. So die Aussage der Finnen, während meiner letzten Fährfahrt von den aländischen Schären zu den finnischen. Also ist die Zeit der Fährfahrten nun vorbei.🛳️
Der zweite Tausender
Und in Rauma habe ich gestern am 42. Tag den 2. Tausender geknackt. Zur Feier dieses Ereignisses gab es dann nachts ein Gewitter, wie ich es lange nicht mehr erlebt habe. Begleitet von mächtigen Böen und reichlich Regen. Mein ⛺ Zelt hat es sehr gut überstanden. Andere dagegen sind regelrecht abgesoffen.
Hier in Finnland ist der Eurovelo 10 wieder ganz passabel ausgeschildert und ich habe die ersten Radler getroffen, die eine Weltreise machen und nun über den Norden nach über 13 Monaten gen Heimat fahren. Ansonsten werden die Radlerbegegegnungen deutlich weniger.
Wind neu definiert
Der Wind ist inzwischen auch zu einem Reisebegleiter geworden. Durch Polen und das Baltikum mit Rückenwind verwöhnt, bläst er jetzt mächtig von der Seite und von vorne. Mittlerweile definiere ich Wind jetzt folgendermaßen: Gegenwind ist erst dann, wenn man bergab ohne zu strampeln stehen bleibt oder auf ebener Strecke rückwärts geschoben wird. Seitenwind gilt erst, wenn man sich mit 30 Grad gegen ihn lehnen muss, um nicht umgekippt zu werden😁
Festland-Impressionen
Erste Eindrücke









